Diese Sparte wurde bereits 1964 von Ewald Winkler gegründet. Da zu dieser Zeit das Angebot an waffenloser Selbstverteidigung bei weitem nicht so verbreitet war wie heutzutage, war diese Abteilung eine echte Attraktionen und zog viele Mitglieder auch aus weit entfernt liegenden Dörfern nach Nettlingen. Anfangs wurde noch im Saal der dörflichen Gaststätte auf Decken
trainiert, da es noch keine Matten gab. Als in Nettlingen die Sporthalle gebaut wurde, schloss
sich die bis dahin selbstständige Sparte dem TuS an. Da Anfang der 80er Jahre immer mehr Kraftsportstudios in Mode kamen, trainierte eine Zeit lang unter Anleitung Ewald Winklers eine separate Gruppe innerhalb der Sparte an selbstgebauten Hantelbänken und anderen Geräten. Somit kam dann auch der Zusatz Nahkampf- und Kraftsportsparte des TuS Nettlingen.
Mittlerweile wurde die Sparte in „Waffenlose Selbstverteidigung“ umbenannt. Obwohl das
Training sicherlich immer im Mittelpunkt steht, setzt die Sparte auch auf viele andere Dinge, die
den Zusammenhalt fördern sollen und einen Sportverein auszeichnen. So sind viele
Veranstaltungen, wie z.B. das jährliche Zeltlager, die Ostereiersuche für die Kindersparte,
Grillabende und verschiedene Ausflüge mittlerweile schon zur Tradition geworden. Zu Beginn
des Jahres werden im Rahmen einer Spartenversammlung von allen Vereinsmitgliedern
Vorschläge gemacht. Dadurch kommen immer wieder neue interessante Highlights des Jahres zustande. Auch deshalb konnte die Abteilung "Waffenlose Selbstverteidigung" immer wieder
neue Mitglieder gewinnen.